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Wie kommt es während des Trainings zu einem Muskelkrampf und was kann ich dagegen tun?

Durch Übertraining oder einen Elektrolytverlust (z.B. Magnesium) kann es zu einem Muskelkrampf kommen.

Durch Übertraining oder einen Elektrolytverlust (z.B. Magnesium) kann es zu einem Muskelkrampf kommen. Ein Muskelkrampf zeigt sich durch plötzliche Schmerzen, Bewegungsunfähigkeit und Verhärtung des betroffenen Muskels. Ein Muskelkrampf ist ein kräftiges, lang anhaltendes Zusammenziehen der Muskulatur. Er kann sowohl während als auch nach der körperlichen Belastung vorkommen. Die Ursache von Muskelkrämpfen ist eine lokale Stoffwechselstörung des Muskels. Bei einer Störung der Blutversorgung wird der Muskelstoffwechsel beeinträchtigt. Die Muskulatur kann sich dann nicht richtig an- und entspannen. Als Schutzmechanismus bei einer Überbelastung ziehen sich die Muskelfasern kräftig zusammen. Bei dieser starken Kontraktion werden jedoch die Blutgefäße innerhalb der Muskulatur zusammen gedrückt, so dass die Durchblutung weiter beeinträchtigt wird. Es entsteht ein Teufelskreis von Verspannung und allmählicher Abnahme der Durchblutung, der letztlich zu einem Muskelkrampf führt.
Die Symptome sind: jäher Schmerz, Bewegungsunfähigkeit, Verhärtung des betroffenen Muskels
Behandlung: 10 bis 20 Sekunden kräftig den betroffenen Muskel in Gegenrichtung des Krampfes dehnen. Dadurch entsteht ein Reflex, der zu einer automatischen Entspannung der verkrampften Muskulatur führt. Danach Lockerungsübungen, leichte Massage und Wärmebehandlung.
Vorbeugung: Gründlich Aufwärmen, Dehnen, ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr (z.B. Magnesium und Kalzium) durch Mineralwasser oder Apfelsaftschorle, ausgewogene Ernährung.
Wenn sich Muskelkrämpfe häufig ohne ersichtlichen Grund wiederholen oder wenn Sie vermuten, dass die Muskelkrämpfe durch ein Medikament ausgelöst werden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
 



04.05.2010 18:40

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