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Die tägliche Turnstunde bewegt!

Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit: Studie bestätigt sportmotorische Fortschritte bei Kindern. Dass das im vergangenen Schuljahr 2016/17 im Burgenland gestartete Pilotprojekt „Tägliche Sport- und Bewegungseinheit“ ein voller Erfolg war, wurde nicht zuletzt an der bundesweiten Umsetzung seit September diesen Jahres spürbar.

Dass das im vergangenen Schuljahr 2016/17 im Burgenland gestartete Pilotprojekt „Tägliche Sport- und Bewegungseinheit“ ein voller Erfolg war, wurde nicht zuletzt an der bundesweiten Umsetzung seit September diesen Jahres spürbar. Nun bestätigt eine Studie die positiven Auswirkungen auf die Kinder. Zudem präsentiert die ASKÖ Burgenland die Wanderausstellung „125 Jahre Arbeitersprt“ im Südburgenland. Im Rahmen einer Pressekonferenz analysierte ASKÖ Präsident Landtagspräsident Christian Illedits die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie von Sportwissenschaftler Univ.-Prof. Dr Konrad Kleiner über die Auswirkungen der „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ in Schulen (TBuS). Die zentrale und sehr erfreuliche Aussage lautet: In allen motorischen Fähigkeiten erzielen jene Kinder, welche an der TBuS teilnehmen, signifikant bessere Ergebnisse als jene Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht keine TBuS beinhaltet. Lange Forderung erfüllt! „Die Rückmeldungen von allen Beteiligten – den Kindern, Eltern, Schulverantwortlichen und Bewegungscoaches – sind sehr positiv. Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein. Bereits der 1. ASKÖ-Bundestag forderte im April 1947 die Einführung einer täglichen Sport- und Bewegungsstunde. Als Präsident der ASKÖ Burgenland bin ich daher sehr stolz darauf, dass dieses Projekt unter Zusammenarbeit der burgenländischen Dachverbände umgsetz und in diesem Schuljahr auch auf die anderen Bundesländer ausgeweitet wurde,“ so ASKÖ Präsident Christian Illedits. Mit Hilfe von Sportminister Doskozil ist es im Schuljahr 2016/2017 möglich gewesen, das Pilotprojekt „tägliche Turnstunde“ im Burgenland auf die Beine zu stellen. Im laufenden Schuljahr 2017/18 erhöht sich im Burgenland die Zahl der teilnehmenden Schulen auf 188 mit 706 Klassen. Im gesamten Bundesgebiet nehmen 491 Schulen mit insgesamt 1.814 Klassen an der TBuS teil. Volksschuldirektor Franz Rienesl zeigt sich ob der Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler bestätigt. „Bewegung ist nicht nur wichtig für die Gesundheit unserer Kinder, sondern sorgt auch dafür, dass sie sich austoben können und dann umso konzentrierter am Unterricht folgen. Die Bewegungschoaches in meiner Schule leisten ausgezeichnete Arbeit. Viele positive Feedbacks bestätigen die Win-win-Situation, die die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit für die Schülerinnen und Schüler, mit sich bringt. Es gibt sportliche Kinder, die in Vereinen sind oder mit den Eltern Sport treiben und es gibt Kinder, die gar nichts tun. Vor allem für die zweite Gruppe bringt die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit Vorteile.“ Plichtschulinspektor Lehner Alfred einer der Vorreiter des Pilotprojektes unterstreicht die Wichtigkeit der TBuS. „Im Burgenland nehmen bereits mehr als 80 % aller Schulen an der Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit teil. Die Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler, des Lehrpersonals, aber auch der Eltern zeigt uns, dass es eine sehr gute Entscheidung war, die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit in unseren Schulen einzuführen. Ich bin sehr stolz, dass das Burgenland hier als Modellregion für ganz Österreich dient. Die Studie kann die TBuS nun objektive beurteilen. Mit dem Ergebnis können wir uns in der weiteren Ausrichtung orientieren und noch die eine oder andere Optimierung vornehmen. Die positiven Aspekte der täglichen Bewegung der Kinder und Jugendlichen im „elektronischen Zeitalter“ sind enorm wichtig.“ Ziel der TBuS ist es, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein positives Bild von Bewegung und Sport zu vermitteln. Außerdem soll – vor dem Hintergrund von Lernerfahrungen zur Verbesserung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz – eine nachhaltige quantitative und qualitative Verbesserung der motorischen Aktivität und Bewegungskompetenz ermöglicht und die Kooperation zwischen Schule und Verein intensiviert werden. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche der Schulstufen 1 bis 9 an verschiedenen Schulformen, nämlich der Volksschule, Neue Mittelschule (NMS), Polytechnischen Schule, der Allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS), der Allgemeinen Sonderschule (ASO) und Schulsonderformen. Kernpunkte von der Studie von Prof. Dr. Kleiner : Bewertung der TBuS durch Schülerinnen und Schüler: 64,6 % der an der TBuS teilnehmenden Kinder und Jugendlichen freuen sich „besonders“ auf die TBuS. Rund 60 % der befragten Schülerinnen und Schüler beurteilen die TBuS mit der Note „sehr gut“, etwa 25 % mit der Note „gut“. • Zufriedenheit der Eltern mit der TBuS: 84 % der Eltern halten das Projekt der TBuS für ihr Kind als „sehr wichtig“ und 62% der Eltern bewerten die Qualität der Umsetzung der TBuS mit den Noten „sehr gut“ und „gut“. • Überprüfung der motorischen Basiskompetenzen und Leistungsveränderung: Die motorischen Basiskompetenzen wurden an 598 Schülerinnen und Schülern auf Grundlage umfangreicher Tests und Messungen in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination sowie mit Präzisionsaufgaben unter Berücksichtigung des Zeitfaktors festgestellt. o Die motorische Leistungsveränderung zwischen Jänner/Februar und Mai/Juni, zeigt sich in erheblichen Unterschieden zwischen den Schülern und Schülerinnen, die an der TBuS teilnehmen, und jenen, die nicht an der TBuS teilnehmen. o In allen motorischen Fähigkeiten erzielen die Kinder, die an der TBuS teilnehmen, signifikant bessere Ergebnisse als die Schülerinnen und Schüler ohne TBuS. Die Kinder haben sich mit TBuS nicht nur stärker verbessert als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ohne die TBuS, sie haben diese deutlich übertroffen. Die Gesamtleistung der Kinder ohne die TBuS hingegen stagniert im Beobachtungszeitraum. Der Arbeitersport bewegt seit 125 Jahre. ASKÖ Präsident Landtagspräsident Christian Illedits blickte im Rahmen der Pressekonferenz auch auf 125 bewegte Jahre des Arbeitersports zurück und präsentierte eine Wanderausstellung zu 125 Jahre Arbeitersport in Form einer Homepage. Möglichst vielen Menschensoll vermittelt werden, was der Arbeitersport als erste große Breitensportbewegung seit 125 Jahren geleistet hat und welche Entwicklungen stattgefunden haben. Daraus geht eindeutig hervor, dass der Arbeitersport einen großen Beitrag für die Entwicklung des organisierten Sports in Österreich geleistet hat. Vereinssport gibt es in Österreich seit Ende des 19. Jahrhunderts. Was unter strengen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen begann - bürgerlicher Sport auf der einen Seite, Arbeitersport auf der anderen - ist längst passé. Heute sind die Sportvereine für alle Interessierten da, politische Schranken gibt es nicht mehr. Eine Mitgliedschaft in einem Sportverein bietet viele Vorteile. Alle Sportinteressierten können sich auf der Homepage www.arbeitersport.at informieren.


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