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Mädchen am Ball

Mädchen am Ball - Die Zukunft des Fußballs ist weiblich

Dieses Zitat vom ehemaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter, könnte eine Prognose sein, wie sich das Projekt „Mädchen am Ball“ entwickeln könnte. Wie dem auch sei, das Projekt „Mädchen am Ball“, welches im Oktober 2018 landesweit ausgebaut und weitergeführt wurde, zeigte erste Erfolge.

Insgesamt haben 107 burgenländische Volksschulen, davon 403 Schulklassen und somit 3.446 Mädchen an mindestens einer Promotionseinheit erfolgreich teilgenommen. Die drei Bewegungscoaches Stefanie Kremener, Bianca Gröller und Manuel Gausch, waren im gesamten Burgenland unterwegs und veranstalteten Fußball-Schnuppereinheiten, in Kooperation mit den jeweiligen Volksschulen und Vereinen. Spiel & Spaß – standen dabei natürlich an oberster Stelle, dementsprechend waren auch die Bewegungseinheiten aufgebaut. Beispielsweise wurden handelsübliche Bewegungsspiele herangezogen und zu Fußballübungen umfunktioniert, wie „Schwänzchen ziehen“, „Versteinern“ und „Brückenfänger“. Das absolute Highlight war natürlich jedes Mal das Match bzw. Turnier am Ende der Stunde, hierbei waren allesamt mit einer enormen Leidenschaft und gesundem Ehrgeiz dabei. Die dabei aufgekommene Euphorie der Mädchen konnte genutzt werden und die fußballbegeisterten Girls spielen nun regelmäßig im Verein. Summa summarum bieten 16 verschiedene Vereine, in über 20 Mädchenteams, wöchentlich ein spezielles Training, für 6 bis 10-Jährige an. Um erste fußballerische Erfahrungen im Wettkampf sammeln zu können, wurde ein eigener „Mädchen am Ball“-Hallen-Cup in Hirm veranstaltet. Dieser Cup wurde in drei verschiedene Altersklasse (U8, U10, U12) ausgespielt. In Summe waren 14 Teams, aus den Bundesländern Burgenland, Steiermark und Wien vertreten. Erfreulich ist ebenfalls, dass Volksschulen bereits Eigeninitiative zeigten und in der Bildungsregion Oberpullendorf/Oberwart einen „Mädchenfußball-Cup“ veranstalten. Dieser Cup wurde parallel zum Sumsi-Cup am 21.05.2019 in Pinkafeld ausgetragen, dabei nahmen die VS Kohfidisch, VS Mischendorf, VS Unterwart/Siget und die VS Großpetersdorf teil. Darüber hinaus wurden zahlreiche Freundschaftsspiele und Turniere, in Eigeninitiative der Vereine, mit positivem Resultat, abgehalten. Das Projekt wurde in erster Linie mit dem ÖFB als größten (Ball-)Sportverband Österreichs flächendeckend weiterentwickelt. Die Bestrebungen zu Beginn des Projekts waren, die effiziente Verknüpfung von Schulen und Vereinen voranzutreiben, um einerseits ein Angebot für fußballinteressierte Mädchen zu schaffen und andererseits Hemmungen und Unsicherheiten im Umgang mit dem Ball zu reduzieren bzw. im besten Fall gänzlich zu nehmen. „Sport trägt zur persönlichen Entwicklung bei und ist ein wesentlicher Beitrag für ein gesundes Leben. Um Schülerinnen im Fußballsport gezielter zu fördern, ist es uns wichtig die Kampagne zu unterstützen. Als eine der Maßnahmen öffnen wir den Schüler-Cup in Zukunft für eigene Mädchenteams “, so Mag. Harald Ziniel (LSR) zur bestehenden Kooperation.

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ÖFB/ASKÖ Projekt "Mädchen am Ball" sorgt für weiblichen Fußballnachwuchs!

Rund 600 Schülerinnen wurde im Rahmen des Projekts "Mädchen am Ball" der Fußballsport seit Projektstart im Dezember 2017 bereits nähergebracht. Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierten ASKÖ Präsident Landtagspräsident Christian Illedits und ÖFB Frauen-Nationalmannschaft Teamchef Dominik Thalhammer die bisherigen Erfolge und künftigen Schritte der Initiative und stellten Ihnen zwei der insgesamt drei Frauen-Nationalteamspielerinnen aus dem Burgenland, Stefanie Schneeberger (U19) und Sophie Grafl (U17), vor. Die Mädchen der Fußballnachwuchsmannschaft Draßburg präsentierten, unter der Leitung von Trainer und Bewegungscoach Thomas Mandl ihr Erlerntes. 

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